Grauer Star Operation

Die Grauer-Star-Operation (Kataraktoperation) ist die am häufigsten durchgeführte Operation am Auge. Allein in Deutschland werden pro Jahr etwa 600.000 solcher Operationen durchgeführt, weltweit sind es mehr als 100 Millionen. Die Operation, kann ambulant durchgeführt werden und dauert in der Regel nicht länger als 20 Minuten. Der Eingriff ist eine sogenannte mikrochirurgische Operation, d.h. er wird mit einem Operationsmikroskop durchgeführt. 

Das Prinzip jeder Grauer Star-OP ist es, die trübe Linse zu entfernen und durch eine künstliche Intraokularlinse zu ersetzen. In der Regel wird heute allerdings nicht mehr die ganze Linse entfernt, sondern die seitliche und hintere Linsenkapsel werden meist im Auge belassen.

Die Intraokularlinse muss genau die Brechkraft der entfernten Linse besitzen. Die passende Linsenstärke wird berechnet, indem der Arzt die Augenlänge des Patienten mit einem Ultraschallgerät misst und die Brechkraft der Hornhaut bestimmt. Nach der Operation des Grauen Stars verbleibt die künstliche Linse lebenslang im Auge, das heißt, sie muss später nicht entfernt oder ausgetauscht werden.